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Wilde Nachbarn beider Basel

Plattform «Wilde Nachbarn beider Basel» 

Mitte Mai 2023 startete das Projekt «Wilde Nachbarn beider Basel». Ziel des Projektes ist, das Melden von Wildtier-Beobachtungen durch die Bevölkerung zu vereinfachen und das Vorkommen und die Verbreitung von Wildtieren sichtbar zu machen. 

Haben Sie auch schon Wildtiere beobachtet? Das geht nicht nur in der Wildnis! Auch vor den Siedlungsgrenzen macht die Natur nicht Halt. Viele Wildtiere leben Seite an Seite mit uns (Flyer «Big5 gesucht»). Die scheuen, meist nachtaktiven Wildtiere sind wahre Meister darin, sich unbemerkt durch unsere Gärten zu bewegen. Daher bekommen wir sie nur selten zu Gesicht. Das möchten die Initianten des Projekts «Wilde Nachbarn beider Basel» ändern. Auf der Website beidebasel.wildenachbarn.ch können Interessierte mit wenigen Klicks ihre Tierbeobachtung mit Foto erfassen und herausfinden, welche Wildtiere in ihrer Region und Umgebung leben. Die Website ist mehr als nur eine Meldeplattform. Zu finden sind auch viele Informationen über die Wildtiere, die in unserer Region vorkommen, und Tipps, wie man die Wildtiere beobachten und schützen kann. 

Initiiert wurde das Projekt von der Stadtgärtnerei Basel-Stadt zusammen mit dem Amt für Wald beider Basel und der Abteilung Natur und Landschaft am Ebenrain. Es wird von sechs weiteren lokalen Organisationen und Institutionen getragen: Museum BL, Pro Natura Basel + Baselland, WWF Region Basel, Basellandschaftlicher Natur- und Vogelschutzverband (BNV), Ornithologische Gesellschaft Basel. 

Weitere Informationen zum Projekt und zur Ausleihe der Wildtierkameras finden Sie auf der Projekt-Webseite

Schwerpunkt 2026 und 2027 «Lebendige Nacht: Fledermäuse in den beiden Basel»

Fledermäuse sind faszinierende Nachttiere: Manche wiegen kaum mehr als ein Würfelzucker, andere erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 30 cm. Alle heimischen Arten ernähren sich ausschliesslich von Insekten und orientieren sich im Dunkeln mithilfe der Echoortung – einer beeindruckenden Anpassung an das Leben in der Nacht.

Trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten bleiben Fledermäuse für viele Menschen unsichtbar. Dabei nutzen sie unsere Siedlungen intensiver, als viele denken: Gärten, Parks und Innenhöfe bieten wichtige Jagdgebiete und Flugkorridore. Ihre Artenvielfalt ist bemerkenswert: Rund ein Drittel aller Schweizer Säugetierarten sind Fledermäuse. Auch im Siedlungsraum ist die Vielfalt hoch. In Basel-Stadt wurden bisher 23 Arten nachgewiesen – vier davon allerdings seit 1940 nicht mehr. Zudem gelten alle Arten als unterschiedlich stark gefährdet. Die Bestimmung der Fledermausarten ist aufgrund ihrer nächtlichen und fliegenden Lebensweise anspruchsvoll. Moderne bioakustische Verfahren nehmen Ultraschallrufe auf und ermöglichen eine systematische Erfassung der nächtlichen Insektenjäger.

2026/2027 dreht sich bei Wilde Nachbarn beider Basel alles um die Fledermäuse in der Region. Gemeinsam mit der Bevölkerung möchten wir herausfinden, welche Arten hier vorkommen und wie sie unsere Städte und Dörfer nutzen. Machen Sie mit und erforschen Sie die nächtlichen Insektenjäger direkt vor Ihrer Haustür – im Garten, auf dem Balkon oder in Ihrer Wohnumgebung! Interessiert? Mehr dazu finden Sie auf der Aktionsseite auf der Projektwebsite oder schreiben Sie eine Mail an beidebasel@wildenachbarn.ch
 

 

Schwerpunkt 2024 und 2025 «Freie Bahn für Igel & Co.»

Foto Durchgang Zaun: Lisa Hans / wildenachbarn.ch
Foto Durchgang Zaun: Lisa Hans / wildenachbarn.ch
 

Vor wenigen Jahren startete das Projekt «Wilde Nachbarn beider Basel», welches zum Ziel hat, das Melden von Wildtierbeobachtungen durch die Bevölkerung zu vereinfachen und das Vorkommen und die Verbreitung von Wildtieren sichtbar zu machen. Im Jahr 2024 wurden im Rahmen des Projekts in ausgewählten Gemeinden das Vorkommen von Igeln im Siedlungsraum untersucht werden. Hierfür wurden, u.a. in Frenkendorf, Freiwillige gesucht, die zwischen Mai und September 2024 während einer Woche 10 Igelspurentunnel betreuen. 

Im laufenden Jahr 2025 lag der Fokus auf dem Schaffen von Durchgängen für Igel und anderen Wildtiere - im eigenen Garten, bei Freunden oder in der Nachbarschaft. Die entstandenen Öffnungen können mit einer Igelplakette gekennzeichnet werden – als sichtbares Zeichen dafür, dass hier ein Weg für Wildtiere frei wurde. Wer mochte, konnte zusätzlich eine Wildtierkamera beim Projekt ausleihen, um festzuhalten, welche Tiere den neuen Pfad auf ihren nächtlichen Streifzügen nutzen.  Mehr Infos zum ehemaligen Projekt finden Sie auf der Homepage: beidebasel.wildenachbarn.ch > Freie Bahn beide Basel 2025 

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