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Naturgarten am Weiherbächli

Lassen Sie sich vom entstehenden Naturgarten am Weiherbächli inspirieren 

Der Natur- und Vogelschutzverein Frenkendorf setzt sich seit 1948, also seit gut siebzig Jahren, für den Erhalt wertvoller Naturräume und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ein. Mit dem massiven Rückgang der einheimischen Insekten verliert die Vogelwelt eine wesentliche Nahrungsquelle. Viele Arten sind bereits ausgestorben oder bedroht. 

Zu den Ursachen für den Rückgang gehört das Fehlen von geeigneten Futterquellen für Insekten und andere Kleintiere, Umwelt- und Lichtverschmutzung sowie der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. 

Durch gezielte Aufwertungsmassnahmen sollen im Naturgarten eine artenreiche Blumenwiese von Wildbeständen aus der Nähe, eine Wildbienenförderfläche durch das Anpflanzen von Wildblumenziegeln sowie ein Kräutergarten geschaffen werden, die von einheimischen Sträuchern sowie Kleinstrukturen gesäumt werden. Kleinstrukturen wie Stein- und Asthaufen sowie Totholz bieten Kleinlebewesen wichtige Lebensräume. Das wichtigste Anliegen ist es aber, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und zur Gestaltung eines eigenen Naturgartens anzuregen. Sie finden den Garten beim Brunnen in der Rischstrasse. 

Mitte April wurde der Wildbienen-Erlenbnispfad im Naturgarten eröffnet (Umwelttipp Anzeiger Nr. 6/24.04.2020). Der Lehrpfad mit fünf Standorten bietet viele Informationen auf Fragen zu den faszinierenden Wildbestäubern. Sie sind herzlich dazu eingeladen, den Garten über den mit Holzschnitzeln markierten Weg zu besichtigen und die Infotafeln zu studieren.  

Fotos: Lisbeth Häring. Kleinstrukturen als Unterschlupf für kleine Tiere. 
Ein blühender Kräutergarten erfreut zahlreiche Insekten. 
Im Totholz finden viele Insekten ein Zuhause. 

Sie möchten selbst aktiv beim Naturgarten mithelfen oder haben Fragen dazu? Kontaktieren Sie Lisbeth Häring unter Tel. +41 79 320 21 98 oder haering@sunrise.ch

Das Gartenteam

Lisbeth Häring, Dagmar Sens, Nadja Kreidler